Donnerstag, 5. Dezember 2013

Don´t look back oder was für ein trauriges Jahr

Dieses Jahr schaue ich wirklich nicht gerne zurück. Der Winter war lang
und ungemütlich und als endlich der März da war sind mehrere Familienmitglieder 
schwer erkrankt und kamen ins Krankenhaus. Zwischen Hoffen und Bangen mussten 
wiruns aufteilen und verbrachten Stunden in Krankenhäuser. Mein Schwiegervater
ist schnell verstorben, meine Mutter weiter schwer krank, an einen Urlaub
war gar nicht zu denken.
Wenn man sich entschließt jemanden zu pflegen trifft man oft auf 
Unverständnis bei Freunden und Bekannten, 
Behörden helfen auch selten weiter.
Ab und zu gelingt der normale Alltag, aber leider immer seltener. 
Weihnachen wird hier ruhig gefeiert, keiner hat materielle Wünsche.
 Ich hoffe das nächste Jahr wird wieder ein buntes und fröhliches Püjahr.

Kommentare:

Nähoma moni hat gesagt…

Ich drück Dich mal ganz doll. Ist schon schlimm, aber solche Jahre gibt es leider immer wieder.So etwas haben wir vor einigen Jahren auch durchgemacht.

Auch dieses Jahr fing nicht gut an und ist bisher auch noch nicht richtig überstanden.
Aber so ist das Leben.

Ich wünsche Dir, das Du mal wieder richtig Zeit zum durchatmen und kräfte sammeln bekommst.
Eine geruhsame Adventszeit und einigermaßen frohe Feiertage.
Für das nächste Jahr Zeit für die Dinge, die Du in diesem Jahr nicht geschafft hast.

LG

Monika

Steffi hat gesagt…

Hier das gleiche...Meine Lust an Weihnachten ist in diesem Jahr gleich Null.Es war das bisher schlimmste Jahr für mich,obwohl die Jahre zuvor auch schon.
Leider wird sich auch im Neuen jahr groß nix ändern ...
Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und Geduld!

LG Steffi

DreiPunkteWerk hat gesagt…

Ich wünsche dir Kraft und Energie, damit du weiterhin alles schaffst. Denk zwischendurch auch mal an dich und richte dir wenigstens kleine Pausen ein, damit du auftanken kannst.
Alles Güte für dich und deine Familie,
Kathrin

mamimade hat gesagt…

Aus tiefstem Herzen sende ich dir Liebe und Kraft all das durchzustehen das bevorsteht und in Ruhe zu verdauen, was du bereits hinter dir hast !

Von Herzen
Susanne

Frau Kleinkram hat gesagt…

Au weh, das hört sich wirklich traurig an!
Auch ich wünsche euch viel Kraft und Gottes Segen, dass das nächste Jahr besser wird!
Für Deine Mutter eine gute Besserung!
Liebe Grüße
Maren

tinker-design hat gesagt…

Oh,ja ich kann Dich soooo gut verstehen,wir pflegen hier bei uns auch Oma und Opa,die eine im Rollstuhl,windeln,Dialyse ect. und der Andere kann kaum noch laufen....,
seit März bin ich dann noch ständig krank...,
die Unverständnis bei Freunden und Bekannten haben wir auch schnell zu spüren bekommen,plötzlich bist Du aus allem raus,wirst nicht mehr gefragt,wirst einfach so vergessen...,
trotzdem bereuen wir nichts,halte durch,ganz sicher kommen auch wieder schönere Zeiten....,
Ganz herzliche Grüße
Veronika

Ela hat gesagt…

Und immer wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
Vieles ist heute leider nicht mehr selbstverständlich, aber wenn man sich für die Pflege von Familienangehörigen enschliesst, sollte dies kein Kopfschütteln auslösen, sondern Respekt...
Ich drück dich einfach mal.
LG Ela

Die Schatzkiste hat gesagt…

Es IST nun der Alltag! Dein Alltag! Und der Deiner Familie. Ich verstehe Deinen Wunsch nach ein wenig mehr Leichtigkeit. Du hast entschieden, zu tun, was Du für richtig hälst, Du schaust in den Spiegel und bist müde, aber Du bist Du selbst und Dir selbst treu geblieben. Es ist schwer, wenn Menschen statt Dich nun in Deiner Entscheidung zu unterstützen Ihr Unverständnis zum Ausdruck bringen. Das macht traurig. Und ehrlich? Da trennt sich vielleicht auch die Spreu vom Weizen. Gute Freunde unterstützen Dich in dem, was Du tust und in dem was DU möchtest und was DIR wichtig ist!

Du tust etwas wirklich Großes! Für Deine Mutter und auch für Dich - denn Du bleibst Dir treu und Du hörst auf Dein Herz! Darauf wirst Du immer zurück blicken können.
Ich wünsche Dir Kraft, Energie, Hilfestellung und Menschen, die für Dich da sind. Ich wünsche Dir ein Zusammen-rücken und viele schöne Momente, damit Du wieder ein bisschen mehr Licht siehst!

Ich weiß, wie ohnmächtig man sich manchmal fühlt, wie schwer sich oft alles anfühlt.

Es wird wieder besser werden. Bis dahin: Halte durch, pass auf Dich auf so gut es geht und hör' auf Dein Herz und Dein Bauchgefühl.
Du machst das toll! Wie schön, das es Menschen wie Dich gibt! So eine Tochter, kann man sich doch nur wünschen!

Germaine

ÄiSkä kAnA hat gesagt…

Da bekomme ich gleich eine Gänsehaut, es tut mir leid!
Ich finde es toll, wenn sich Menschen entschließen die Verantwortung zu übernehmen, ob das nun zuhause ist, oder auch in einer Einrichtung ist dabei doch jedem selbst überlassen.
Ich wünsche dir und deiner Familie Kraft und viele liebe Menschen, die euch Energie schenken anstatt sie euch zu rauben.

Liebe Grüße
Steffi

Astrid (ach_gott) hat gesagt…

Ja - 2013 war ein kräftezehrendes Jahr.

Daher wünsche ich Dir und Deiner Familie viel Kraft und Liebe füreinander.

Viele liebe Grüße
Astrid

Barbara hat gesagt…

Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles nur denkbar Gute für die kommenden Wochen und das nächste Jahr. Ich habe Hochachtung vor Dir, dass Du Dich der Pflege stellst. Das ist eine grosse Aufgabe und gleichzeitig das Wertvollste, was man für seine Eltern tun kann. Ich kann Dich gut verstehen. Hoffentlich kommst Du bald wieder zu Dir und Deinen Dingen.

Liebe Grüsse Barbara

paulapü hat gesagt…

Vielen Dank für Eure lieben Worte. Allen, die auch Kummer und Sorgen haben wünsche ich auch viel Kraft.

Liebe Grüße

Maiga

KlaraKlawitter hat gesagt…

Du Liebe♥

Es hört sich vielleicht blöd an, aber ich finde es großartig, was Du für Deine Familie tust!

So viel Kraft und ein ganz ganz gutes Herz gehört dazu.

Und ich bin ganz sicher, dass auch bei Euch bald wieder die Sonne etwas mehr scheint.

Ich wünsch Dir alles Liebe

Urselchen

Buntiges hat gesagt…

Jeden Morgen fahre ich los.... Pflege, spritze, berate, tröste, umarme.....

bekomme ein Lächeln, ein Danke, Schokolade, einen Kaffee.....

Vorgestern saß ich im Auto, habe geweint und gedacht, hoffentlich ist bald Wochenende.....

Ich habe Riesen Respekt vor dem was du leistest, denn ich fahre nach Hause,
, mache die Tür zu und MUSS abschalten.

Ich drücke dich feste, es gibt nicht viele Angehörige die sich so aufopfern wie du.

Chapeau !

B.